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Kerwa?
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Auf die Plätze . . . fertig . . . los . . .
Ab sofort heißt es "Start frei" für die Wahl der besten Keller
der Saison 2010.
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Weizenbock ist ein "Gedicht"
Beim European Beer Star-Wettbewerb des Verbandes Privater Brauereien in Bayern gewann
das Brau-Erzeugnis der Scheßlitzer "Drei Kronen" erneut Gold.
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Der große Erfolg rief natürlich auch das Fernsehen auf den Plan. Dieser Tage sah sich ein Kamerateam von SAT 1 im Brauhaus von Josef Lindner (Mitte) um. Gestern Abend hatte das "Schäätzer Krona-Bier" dann seinen großen Auftritt. Foto: Matthias Hoch
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Scheßlitz. Der heimische Gerstensaft kann auch im internationalen Vergleich mithalten. Beim "European Beer Star"-Wettbewerb 2009 hat der "Drei Kronen Weizenbock hell" der Brauerei "Drei Kronen" aus Scheßlitz erneut eine Goldmedaille gewonnen. Damit wurde das gleiche Ergebnis aus dem Wettbewerb des Vorjahres eindrucksvoll bestätigt. Jedes Jahr schreibt der Verband Privater Brauereien in Bayern diesen Wettbewerb neu aus, an dem sich heuer aber nicht nur Betriebe aus dem Freistaat beteiligten. 836 Biere aus fünf Kontinenten waren auf dem Prüfstand.
Doch damit nicht genug. Der Verband will zudem wissen, welches Bier auch beim Verbraucher am besten ankommt. Deshalb wurden den Besuchern der "Consumenta" auf dem Nürnberger Messezentrum am 4. November alle 41 von den Experten zuvor zu Goldmedaillen-Bieren gekürten Sorten aufgetischt. Sie sollten dann entscheiden, welches Bier ihnen am besten schmeckt. Und auch hier lag der helle Weizenbock aus Scheßlitz ganz vorne auf Platz 3 und erhielt dafür den "Consumer Favorite Award" in Bronze.
Im vergangenen Jahr hatte man hier sogar Silber einfahren können, aber auch Platz 3 ist für Braumeister Josef Lindner angesichts der Konkurrenz ein Riesenerfolg. Denn noch keine andere Biersorte hat es geschafft, bei diesem seit sechs Jahren stattfindenden Wettbewerb zwei Jahre hintereinander auf einen der ersten drei Plätze zu kommen.
Dabei ist die Konkurrenz sogar größer geworden. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Teilnehmer um 22 Prozent. Mehr als 30 Prozent der Teilnehmer kamen aus dem Ausland. Bezogen auf den ersten Wettbewerb 2004 ist die Teilnehmerzahl sogar um 300 Prozent gewachsen.
Und Qualität spricht sich rum. Hat Josef Lindner im vergangenen Jahr nur zwei Sude Weizenbock brauen müssen oder dürfen, war es heuer schon doppelt so viel. Dennoch war er beim Wettbewerb einer der "kleineren" Teilnehmer. Die erfolgreichsten kamen übrigens aus Oberbayern, aus Petting, Traunstein, Teisendorf und Rosenheim. Sieger der Publikumsverkostung war übrigens der "Saalfelder Bock" des Bürgerlichen Brauhauses Saalfeld in Thüringen.
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