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Zutaten für gutes Bier
Gerste
wird zu Braumalz
Jedes einzelne Korn ( Weizen, Dinkel oder Roggen) enthält Kohlenhydrate,
Proteine, Vitamine und weitere Nähr- und Mineralstoffe - gut geschützt
von der Spelze, der harten Hülse. Nach der Reinigung weicht man sie
mit Wasser ein, die Gerste beginnt zu keimen, dann werden die Körner
gedarrt und geschrotet. Biologisch betrachtet werden durch die Keimung
Enzyme gebildet und aktiviert. Sie bauen die Kohlenhydrate zu einfachem
Zucker ab. Der Keimling wird so ernährt und wächst. Außerdem
entstehen organische Phosphate - Vorgänge, die der Mälzer allein
durch die richtige Dosierung von Feuchtigkeit, Temperatur und Belüftung
steuert. Im Malz sind deshalb - im Unterschied zur Gerste - Zucker und
eine Vielzahl von Enzymen vorhanden.
Hefe zur Vergärung
Um Zucker in Alkohol und Kohlensäure zu verwandeln, bedarf es der
Hefe, eines Sporenpilzes, der überall in der Luft vorkommt. Zum Brauen
verwendet man spezielle ober- oder untergärige Bierhefesorten. Erstgenannte
vergären den Malzzucker bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad
Celsius, sammeln sich an der Oberfläche und werden dort abgehoben.
Untergärige hingegen vergären bei Temperaturen zwischen 4 und
9 Grad Celsius und setzen sich schließlich am Boden ab.
Hopfen bringt die Würze
Die Pflanzen ranken sich an bis zu sieben Meter hohen Hopfenstangen empor.
Zum Bierbrauen werden ausschließlich Fruchtzapfen der weiblichen
Pflanze verwendet, die Bitter- und Aromastoffe enthalten sowie die Haltbarkeit
des Bieres und den Schaum positiv beeinflussen.
Reines Wasser
Das zum Brauen verwendete Wasser unterliegt strengen Bestimmungen. Es
darf lediglich das Eisen entzogen, entkeimt, enthärtet, gefiltert
oder gekocht werden. Chemische Zusätze sind grundsätzlich verboten.
Quelle: Bambergs Brauereien - Wir führen
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